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TU Berlin

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Workshops

6 - 7 | 10 | 2017 - Interdisziplinärer Workshop: Lose Enden in Archiv und Sammlung

Lupe

'Lose Enden' finden sich nahezu in jeder Sammlung. Es ist das (vermeintlich) nicht-integrierbare oder nichtnutzbare Sammlungsgut, das zugleich ein Nicht-Wissen anzeigt, dessen Bedingungen und Herausforderungen der Workshop nachgehen soll. Nicht-Wissen entsteht durch Verlust oder auch durch aktiven Ausschluss, durch Unfähigkeit oder Unwillen, etwas zu wissen. Ausschlusspraktiken sollen ebenso untersucht werden wie Praktiken der materialen und epistemischen Stillstellung. Unter welchen Bedingungen kommen die losen Enden wieder in Bewegung und in Gebrauch, wie finden sie wieder zu Wort? Objekte, die ohne Wissen über Erwerbsumstände in die Sammlung gelangen, scheinen unbrauchbar, können aber resemantisiert werden. Dabei kommt den Künsten eine besondere Rolle zu, die mit 'losen Enden' andere Strategien entwickeln als Wissenschaften.


Das aktualisierte Programm des Workshops finden sie hier. (PDF, 658,3 KB)

Ort: 
Technische Universität Berlin
Strasse des 17. Juni 150/152
10587 Berlin
Raum 152 (Diathek) 

23 | 06 | 2017 "Leuchtende Bilder, wunderbar ausgeführt": Wandmalerei des Trecento in Padua - Formen, Bedingungen und Intentionen von Kunstpatronage in Padua im 14. Jahrhundert

Lupe

  • Workshop im Rahmen des Exkursionsseminars Kunst im Padua des 14. und 15. Jahrhunderts
  • 14 Uhr | TU Berlin
  • Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
  • Fachgebiet Kunstgeschichte | Straße des 17. Juni 150/152 | Raum A 060
  • Konzept und Organisation: Andreas Huth, TU Berlin
Programm (PDF, 12,5 MB)  

Kurz nach 1300 wurde Giotto in die prosperierende norditalienische Kommune Padua gerufen, um dort für die bedeutendsten Auftraggeber der Stadt Wandbilder auszuführen: für die Regierung im Palazzo della Ragione, für die Franziskaner im Santo und für den reichsten Bürger der Stadt in dessen neuerrichteter Palastkapelle. Sie engagierten mit Giotto einen überregional bekannten Künstler, der gerade im Atrium von St. Peter in Rom ein vielbeachtetes Mosaik geschaffen hatte. Auch sie erwarteten offensichtlich etwas Neues, Großartiges von ihm. Dass ihre Hoffnungen nicht enttäuscht wurden, belegen zeitgenössische Quellen wie Giovanni da Nonos Visio Egidii regis Pataviae, worin es über die „leuchtenden“ Wandbilder im Ratssaal des Palazzo della Ragione heißt, sie seien „a Zotho summo pictorum mirifice laborata“. Auch in den folgenden Jahrzehnten beriefen prominente Auftraggeber für Aufgaben von besonderem Rang renommierte Meister von außerhalb, unter ihnen den gebürtigen Florentiner Giusto de’ Menabuoi und Stefano di Benedetto aus Ferrara sowie Altichiero da Zevio und Jacopo di Silvestro aus Verona. Die Künstler arbeiteten unter anderem im Baptisterium, im Oratorio di S. Giorgio, in der Eremitani-Kirche und im Santo. Die umfangreichen Freskenzyklen Guariento d’Arpos in der Hauptchorkapelle der Eremitani-Kirche und in der Palastkapelle der Reggia Carrarese zeigen indes, dass die Beauftragung eines Künstler aus Padua mit vergleichbar dimensionierten Aufgaben nicht ausgeschlossen war.

Der Workshop widmet sich anhand der großen Freskenzyklen Giottos, Guarientos, Giusto de’ Menabuois und Altichieros der Frage, unter welchen Bedingungen es zu solchen Großaufträgen kam und welche Rolle die politische und gesellschaftliche Situation in Padua und die quasi-höfische humanistische Kultur hierbei spielten. Dementsprechend sollen weniger die Künstlerpersönlichkeiten oder ihr individueller Anteil an der Entwicklung innovativer Bildlösungen im Mittelpunkt stehen, sondern das Interesse und die Erwartungen der verschiedenen Auftraggeber - Stadtregierung, Orden, Carraresi, private Stifter - gegenüber den Malern. Zu diskutieren ist ferner, ob sich die Arbeiten als Folge und Ausdruck einer gezielten lokalen Kunstpolitik, vielleicht sogar im Sinne einer Strategie zur Durchsetzung einer bestimmten Ästhetik begreifen lassen und welche Intentionen ihr darüber hinaus oder stattdessen - auch im Vergleich zu anderen italienischen Städten - zugrunde gelegen haben.

04 - 05 | 11 | 2016 - Art Markets and Politics

Lupe

PODIUMSDISKUSSION: Kulturgutschutz – Ein Gesetz und seine Folgen
Freitag, 04/11/2016
Sprache: Deutsch

18:15 Begrüßung
Johannes Nathan (Berlin/Potsdam/Zurich)

Nach kontroverser Debatte wurde das deutsche „Gesetz zur Neuregelung des Kulturgutschutzrechts“ verabschiedet und vom Bundesrat gebilligt. Am 6. August ist es in Kraft getreten. Was steht tatsächlich in diesem Gesetz? Welche Kunst ist betroffen? Die Podiumsdiskussion versammelt Expert_innen aus Kulturpolitik, Jurisprudenz und Wissenschaft.

WORKSHOP: Art Markets and Politics. State Control and Trade in Global Perspective

Samstag, 05/11/2016
Sprachen: Deutsch und Englisch

10:00 Begrüßung: Bénédicte Savoy (Berlin) | Dorothee Wimmer (Berlin)

Der fünfte Workshop des Forums Kunst und Markt/Center for Art Market Studies fragt in einer globalen Perspektive nach dem Eingreifen der Politik in das Kunsthandelsgeschehen: Welche Möglichkeiten eröffnen bzw. verwehren politische Systeme Kunstmärkten mit ihren unterschiedlichen Staats- und Regierungsformen (Monarchie, Diktatur, Demokratie etc.)? Welche Instanzen und Institutionen sind an diesen politischen Vorgaben und Maßnahmen in welcher Form und mit welchen Konsequenzen für den Handel beteiligt? Wie reagieren Kunstmärkte auf diese staatlichen Kontrollen und Eingriffe?

Das genau Programm sowie Näheres zum Projekt finden Sie auf der Internetpräsenz www.fokum.org/

13 und 14 | 11 | 2015 – Internationaler Workshop "Artists on the Market"

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Im vierten Workshop des Forums Kunst und Markt an der TU Berlin werden die Strategien der Künstler_innen auf dem Kunstmarkt in den Mittelpunkt gerückt. Der internationale Workshop mit dem Titel "Artists on the Market" findet am Samstag, den 14. November 2015, ganztägig statt und wird am 13. November 2015 mit einem Abendvortrag von Dr. Christian Huemer vom Getty Research Institute, Los Angeles, eröffnet. Weitere Informationen finden Sie hier.    

31 | 01 | 2015 – Exportmodell Deutscher Werkbund

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Workshop des Instituts Kunstgeschichte der TU Berlin in Kooperation mit dem Werkbundarchiv - Museum der Dinge.

Exposé (PDF, 55,4 KB)
Programm (JPG, 1,003,7 KB)

Veranstaltungsort: Werkbundarchiv - Museum der Dinge, Oranienstr. 25, 10999 Berlin.

Aufgrund der beschränkten Raumkapazität wird eine Anmeldung unter erbeten.

22 | 11 | 2014 – Der Ausstellungsraum im Kunstmarkt

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Dritter Workshop des Forums Kunst und Markt am Institut für Kunstwissenschaftund Historische Urbanistik, Technische Universität Berlin.
Ausstellungsräume im Kunstmarkt sind Orte, in denen Kunst- und Marktwerte in vielschichtige Beziehungen zueinander treten. Denn wer Kunst zum Verkauf anbietet, macht sich eingehende Gedanken zur Präsentation der Exponate.
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6. – 7. | 07 | 2014 – Kolloquium "Andreas Schlüter und das barocke Europa"

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Am 6. - 7. Juli 2014 luden das Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik und die Kunstgeschichtliche Gesellschaft zu Berlin  zu dem Kolloquium "Andreas Schlüter und das barocke Europa" ein.

Das Anliegen des Kolloquiums ist die Vertiefung von Aspekten der gegenwärtigen Ausstellung im Bode-Museum
„Schloss Bau Meister – Andreas Schlüter und das barocke Berlin“. Gleichzeitig dient es der Intensivierung des Gedankenaustauschs zwischen Fachkollegen aus Deutschland und Polen wie auch aus anderen Ländern, deren Interessengebiet die europäische Architektur und Bildhauerkunst um 1700 ist. Im Rahmen des Kolloquiums stehen vor allem die künstlerischen Projekte im Königreich Polen unter Jan III. Sobieski im Hinblick auf den Werdegang Schlüters, seine Anfänge in Danzig und seine Prägung durch den aus den Niederlanden stammenden polnischen Hofarchitekten Tilman van Gameren im Zentrum. Weitere Beiträge befassen sich mit der Situation der Architektur in Schweden und in den habsburgischen Territorien und deren Rolle bei der Entstehung der Königsresidenz Berlin.
Poster und Programm (PDF, 2,7 MB)

23 | 11 | 2013 – Kunstmarkt Berlin

Lupe

...vom 18. ins 21. Jahrhundert

Zweiter Workshop des Forums Kunst und Markt, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin. Berlins Geschichte ist voller Wendungen und Brüche. In seinem zweiten Workshop untersucht das Forum Kunst und Markt die Spiegelungen dieses Geschehens im Berliner Kunstmarkt.
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20 | 10 | 2012 – Der Preis der Kunst. Atelier - Markt - Museum

Lupe

Forum Kunst und Markt, Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der Technischen Universität Berlin

Wer oder was bestimmt die Preise von Kunstwerken, ihre Entwicklungen und Schwankungen seit der Moderne? Der Workshop "Der Preis der Kunst. Atelier - Markt - Museum" geht dieser Frage nach, in welcher Form im "System Kunstmarkt" Museen, Akademien und Kunstvereine, Auktionshäuser und Galerien, Kunstmessen und die Forschungs- sowie Presseinstitutionen die Preisgestaltung(en) von Kunstwerken formen und transformieren.

Programm des Workshops (PDF, 794,4 KB)

Abstracts der Vorträge (PDF, 204,1 KB)

28. – 30. | 07 | 2012 – Colour in the 17th and 18th Centuries

Connexions between Science, Arts and Technology

Organizers: Friedrich Steinle (History of Science, TU Berlin) Magdalena Bushart (Art History, TU Berlin) Reinhold Reith (History of Technology, Salzburg University)

COLOUR IN THE 17TH AND 18TH CENTURIES: CONNEXIONS BETWEEN
SCIENCE, ARTS, AND TECHNOLOGY

Knowledge of how to use, combine, analyze and understand colour has always been widely distributed, if not dispersed. Painters and architects, dyers and printers, pigment producers and merchants, physicists and chemists, natural historians and physiologist, among others, have been dealing with colour, its properties, mixtures, harmonies, meanings and uses. For long periods, different communities that were concerned with colour and the knowledge about it did not interact - at least so it appears. One of the first to come up with fundamental claims concerning colour in full generality was Newton whose 1704 Opticks indeed quickly became a common reference point - positive or negative - for most of those who reflected on colour. The conference shall address those connexions between various fields. In order to further cross-disciplinary discussion, there will be no parallel sessions. The conference will have four keynote lectures and 23 contributed papers, with speakers from 10 countries all over the world.

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Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
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