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TU Berlin

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Aktuelles

Ringvorlesung am 18.05.22 - Capturing Built Realities - 3D-Digitalisate von Bauwerken

Lupe

Liebe Studierende,

am 18.05. beginnt die diessemestrige Ringvorlesung mit einem Vortrag von Frau Kunze.
Zeit, Ort und Programm der Ringvorlesung können Sie dem PDF entnehmen.

 

"Capturing built Realities – Photogrammetrische 3D-Digitalisate von Bauwerken hinterfragen und einordnen"

3D-Modelle, virtuelle Realität, VR-Brillen und mehr – viele kulturbewahrende Institutionen und Forschungseinrichtungen beschäftigen sich seit geraumer Zeit mit der Digitalisierung und den neuartigen Möglichkeiten, die sie mit sich bringt. Ein wesentliches Teilgebiet der Digitalisierung, insbesondere für (kunst)historische Arbeitsbereiche, ist das Erstellen und Verwenden dreidimensionaler Digitalisate. Doch nach wie vor bleibt oft offen wie solche Digitalisate im (kunst)historischen Forschungsprozess fruchtbar eingesetzt werden können. Der Vortrag beschäftigt sich mit den Teilbereichen des architektonischen Kulturguts, der Photogrammetrie und der Digitalisate, die kurz definiert und abgegrenzt werden. Um das Potential der photogrammetrischen 3D-Digitalisate von architektonischem Kulturgut theoretisch hinterfragen zu können, wird, wie in der Kunstgeschichte und den Bildwissenschaften üblich, das „Objekt“ des photogrammetrischen 3D-Digitalisats anhand eines Beispiels beschrieben: des photogrammetrischen 3D-Digitalisats des Innenraums der St. Georgskapelle auf der Veste Oberhaus in Passau. Die eingenommene Perspektive bietet einen Vergleich zwischen der Nutzung des photogrammetrischen 3D-Digitalisats am Computer und der Betrachtungs-Situation vor Ort. Dabei fungiert das photogrammetrische 3D-Digitalisat als Werkzeug, mit dem das architektonische Kulturgut betrachtet wird. Dieses wird auf seine Eigenschaften – hinsichtlich Raumschale und Architektur, Licht, Schatten und Farbigkeit, Materialität sowie Räumlichkeit und Interaktion – hinterfragt.

Programm Ringvorlesung '(Re-)Building Realities. Virtuelle Architekturen'

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3D-Digitalisate, am Computer generierte 3D-Modelle, -Rekonstruktionen oder Virtual-Reality-Simulationen von nicht bzw. nicht mehr existierendem architektonischem Kulturgut mit historischem, ästhetischem oder kulturellem Wert bieten uns heute erlebbare digitale Fenster in die Vergangenheit. Im Bereich der Digital Humanities bzw. der Digitalen Kunstgeschichte spielt die realitätsnahe dreidimensionale Erfahrbarkeit für die kulturelle Bewahrung und Erforschung von historischen Räumen und Bauwerken eine große Rolle. Die digitalen Räume eignen sich aber auch für die kuratorische Nutzung durch virtuelle Ausstellungskonzepte oder Events.

Die Ringvorlesung im Sommersemester 2022 findet begleitend zu einem Seminar statt, dass sich mit der Virtual-Reality-Rekonstruktion des Großen Berliner Schauspielhauses um 1927 durch die Projektgruppe digital.DTHG, dem Kompetenzbereich für Digitalität und Neue Technologien der Deutschen Theatertechnischen Gesellschaft auseinandersetzen wird. Gemeinsam mit Expert*innen werden wir an diesem und weiteren Beispielen diskutieren, inwiefern sich 3D-Modelle als erfahrbare Abbilder von historischem architektonischem Kulturerbe begreifen und/oder bespielen lassen und welche Rolle dem digitalen Raum im Rahmen dieser Neukontextualisierung zukommt.

Termine der Ringvorlesung hier im PDF.

Open Access: Fokum eEvening Lecture

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Dr. Nicolas Galley, Zürich, spricht über:

NFTs and Other Techs in Times of Crisis. New Digital Art Worlds

Abstract und weitere Informationen auf der Homepage des Forum Kunst und Markt

KuK TU Berlin YouTube-Link: https://youtu.be/Pa742aaj4c4

 

 

Ringvorlesung zu ukrainischer Kunst- und Architekturgeschichte

Täglich sehen und hören wir Nachrichten vom Krieg in der Ukraine, von Kriegsopfern, zerstörten Gebäuden und zerstörten und gefährdeten Denkmalen und Kulturgütern. Die meisten von uns wissen wenig von der Kultur und der Kunst- und Architekturgeschichte der Ukraine. Das wollen wir ändern. Die Institute für Stadt- und Regionalplanung, Lehrstuhl für Städtebauliche Denkmalpflege und urbanes Kulturerbe, für Architektur, für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin, das Architekturmuseum der TU, das Caspar-David-Friedrich-Institut für Kunstgeschichte der Universität Greifswald und das Deutsche Nationalkomitee von ICOMOS laden gemeinsam zu einer Ringvorlesung ein, in der Kolleginnen und Kollegen aus der Ukraine über die Kunst- und Architekturgeschichte ihres Landes sprechen werden.

Prof. Dr.i.R. Gabi Dolff-Bonekaemper TU Berlin

Jeweils freitags von 16-18 Uhr über Zoom:

https://tu-berlin.zoom.us/j/64125546604?pwd=S1ZRcW8xNlhLM1l0bTlxMWJSZ1NGdz09

Meeting-ID: 641 2554 6604
Kenncode: 162831

06.05.22 - Svitlana Smolenska: Modernist Architecture and Architectural Heritage in Kharkiv
13.05.22 - Marta Smolinska: Ausgewählte Werke der jungen ukrainischen Künstlerinnen Hanna Shumska und Vitalii Shupliak im Kontext der Kriegsikonographie und De(kon)struktion von aesthetischen Regimen
20.05.22 - Jerzy Gorzelik: Ukrainischer Stil oder gesamtrussische Formen? Nationenbildung und der Streit um die Holzarchitektur
27.05.22 - Mariana Levytska: Unreal Reality of War: Ukrainian Graphic Artists’ Response
03.06.22 - Timo Hagen: Das k.k. Militär-Invalidenhaus in Lemberg/Lwiw zwischen Krieg und Frieden
10.06.22 - Yevheniia Molyar: Preserving sowjet Mosaiks in Ukraine
17.06.22 - Sabine Jagodzinski: 1595–202? Frühneuzeitliche Kunstdenkmäler in der Oblast Lwiw
24.06.22 - Hanna Rudyk: Bohdan and Varvara Khanenko, their Universal Collection and the Launch of Public Museums in Kyiv on the Turn of the 19th-20th Century
01.07.22 - Pawel Leszkowitcz: Contemporary LGBTQ+ Arts and Visual Culture in Ukraine
08.07.22 - N.N.
15.07.22 - N.N.

Lehrveranstaltungen SoSe 22

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Anbei der Stundenplan mit den neuen Lehrveranstaltungen für das SoSe 22

Einschreibung in die Kurse SoSe 22

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Liebe Studierende,

anbei eine Übersicht über die Zeitslots, zu denen die Kurse bei ISIS zur Einschreibung geöffnet und geschlossen werden. 

WICHTIG: Die Einschreibungen in die teilnehmer:innenbeschränkten Kurse finden statt am Montag, den 11.04., und am Dienstag, den 12.04.

Sobald ein Kurs voll ist, wird dieser geschlossen. Eine Einschreibung ist danach nicht mehr möglich. Sollte ein Kurs also bereits nach 5 Minuten voll sein, wird dieser Kurs geschlossen, die gesamte Dauer des Zeitslots hat dann keine Gültigkeit mehr. In der Beschreibung des Kurses wird dann angegeben: “Kurs ist voll”. 

Sollten nach Ablauf des Einschreibezeitslots noch Plätze frei sein, wird das in der Beschreibung des Kurses angegeben als “Restplätze verfügbar" - bitte in der Diathek via melden.

Initiative zur Unterstützung ukrainischer WissenschaftlerInnen

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Der Verband Deutscher Kunsthistoriker solidarisiert sich mit den Menschen in der Ukraine

Auch das Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin gibt seine Unterstützung bekannt.

Mehr Informationen abrufbar hier:

kunsthistoriker.org/meldungen/scholars-at-risk/

Dürfen wir angesichts des völkerrechts­widrigen Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und des dadurch verursachten menschlichen Leids überhaupt von Kunst und Kultur reden? Wir müssen es, ja wir wollen nicht schweigen zu dem, was unseren europäischen Nachbarn betrifft und was möglicher­weise schon morgen auch Aus­wirkungen auf ganz Europa und seine gesam­te Kultur haben könnte. Wir sollten mindestens zwei Bereiche nennen, die auch uns als Verband Deutscher Kunst­historiker unmittel­bar angehen: Zunächst und vor allem ist es die lebens­be­droh­­liche Situation, in der viele ukrainische Kolleginnen und Kollegen aus den Bereichen Kunst, Kunst­geschichte, Museum und Denkmal­pflege, aber auch Künstlerinnen und Künstler, Men­schen der Creative Scene sich jetzt befinden und sich plötzlich einer existen­ziel­len, ja stündlich bedrohlicher werdenden Situation gegen­über­sehen. Und es sind Städte wie Lwiw, Kyjiw oder Odesa, in welchen viele dieser Kolleginnen und Kollegen jetzt versuchen, die mu­se­alen Samm­lun­gen und das bau­­kulturel­le Erbe der Ukraine zu bewahren, die Synagogen und Kirchen, wel­che durch den Krieg ebenfalls massiv bedroht sind. Die Solidari­tät des Verban­des Deut­scher Kunst­historiker gilt den Menschen in der Ukraine und ins­beson­dere denen, die sich dort für die Freiheit der Kunst, die Demokratie und die Bewahrung der kul­tu­rel­len Über­lieferung ihres Landes einsetzen und deren Arbeit wie auch ihr ganzes Leben in diesen Tagen bedroht sind.

Erreichbarkeit des Sekretariats / Fachgebiets ab 20.12.2021

Das Sekretariat des Fachgebiets Kunstgeschichte ist ab dem 20.12.2022 vorübergehend nicht durch Julia Stahn besetzt. Bis eine Vertretung eingearbeitet und hier bekannt gegeben wird, wenden Sie sich bitte mit Ihrem Anliegen an Frau Elsa Goulko (Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne) unter e.goulko@tu-berlin.de.

Die Lehrenden des Fachgebiets sind auf Grund der aktuellen Situation weiterhin am besten per E-Mail erreichbar, siehe Mitarbeiter*innen.

Forum Kunst und Markt: Podcast

Fotograf: Markus Hilbich, Design: Amichai Green
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PODCAST

"Echt oder Fake? Das Problem mit den Kunstfälschungen"

Die Vorträge von René Allonge, Carolin Faude-Nagel und Johannes Nathan vom Symposium "Objects on the art market: Original oder Fälschung - Eine Frage der Expertise?" sind jetzt als Podcast in der Serie "Hörsaal" bei Deutschlandfunk Nova verfügbar.

Weitere Informationen auf der Homepage des Forum Kunst und Markt.

Zusatzinformationen / Extras

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Adresse

Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin