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TU Berlin

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Ausstellungsprojekt "Der absolute Film"

Lupe

Eine Ausstellung von Studierenden des Fachgebiets Kunstgeschichte anlässlich der Langen Nacht der Wissenschaften 2011

28. bis 31. Mai 2011
Architekturforum im Architekturhochhaus der Technischen Universität Berlin


Zur Ausstellung


Was ist "Der absolute Film"?
Am 3. Mai 1925 fand im Ufa-Theater am Kurfürstendamm eine Matinee mit dem Titel "Der absolute Film" statt. Veranstalter waren die Novembergruppe und die Filmproduktionsfirma Ufa. Es wurden sechs Bewegtbild-Projekte deutscher und französischer Avantgarde-Künstler vorgeführt: Ein sogenanntes Reflektorisches Lichtspiel und fünf Filme, namentlich Dreiteilige Farbensonatine von Ludwig Hirschfeld-Mack (Bauhaus Dessau), Film ist Rhythmus von Hans Richter, Symphonie Diagonale von Viking Eggeling, Opus 2, 3 und 4 von Walther Ruttmann (alle Berlin) sowie zwei französische Beiträge aus Paris, nämlich Images mobiles - Ballet mécanique von Fernand Leger und Dudley Murphy sowie Entr'Acte von Francis Picabia und René Clair (jeweils Paris).

Die Filme und das Farblichtspiel lehnten sich formalästhetisch entweder an abstrakte Tendenzen in der Malerei an oder orientierten sich an dadaistischen bzw. surrealistischen Vorstellungen. Und doch wurden sie alle 1925 in der als "einmalig" annoncierten Veranstaltung unter einem gemeinsamen Begriff zusammengefasst: "Der absolute Film".

Die von den Zeitgenossen ebenso frenetisch bejubelte wie höhnisch verspottete Matinee wirft unzählige Fragen auf: Wie kam es zu dieser Matinee? Was war ihr Zweck? Wer wählte nach welchen Kriterien die Beiträge aus? Und wer waren die Akteure? Die von Studierenden des Fachgebiets Kunstgeschichte konzipierte und eingerichtete Ausstellung "Pupillenrausch" und "optischer Lärm" will antworten ermöglichen - auch auf die grundlegende Frage:

Was ist absolut am absoluten Film?

Fotos der Ausstellung



Die Plakate der Ausstellung:

Die Veranstalter und das Kino - Eine Einführung
- erarbeitet von Franziska Stein

Dreiteilige Farbensonatine - Reflektorische Farbenspiele: Ludwig Hirschfeld-Mack (Bauhaus Dessau)
- erarbeitet von Sonja Breuker und Alexandra Wolf

Film ist Rhythmus: Hans Richter (Berlin)
- erarbeitet von Anna Döbbelin und Edyta Golab

Symphonie Diagonale: Viking Eggeling (Berlin)
- erarbeitet von Susann Becker und Magdalena Pitt

Opus 2, 3, und 4: Walther Ruttmann (Berlin)
- erarbeitet von Daniela Ihrig

Images mobiles - Ballet mécanique: Fernand Léger und Dudley Murphy (Paris)

- erarbeitet von Lukas Fuchsgruber und Theresa Wißmann

Entr'Acte: Francis Picabia und René Clair (Paris)
- erarbeitet von Jennifer Falckenberg, Sarah Gulich, Annika Kiesewetter und Karola Matschke


Das Seminar wurde geleitet von Prof. Dr. Lars Blunck.

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Adresse

Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin