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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Matthias Oloew, M.A.

Studium der Geschichte, Politologie und Publizistik an der FU Berlin, Magister-Arbeit über den „Mythos Südsee“ als Beitrag zur historischen Stereotypenforschung (Abschluss 1999), Veröffentlichungen u.a. zur Stadtentwicklung Berlins und der Nachkriegsmoderne im Berliner Tagesspiegel sowie zur Bädergeschichte Berlins (u.a. „100 Jahre Strandbad Wannsee“, 2007).

Dissertationsvorhaben:
Schwimmbäder als Bauaufgabe der Daseinsvorsorge

Das architekturgeschichtliche Forschungsprojekt beleuchtet die kunst- und sozialgeschichtlichen Aspekte der Baugattung Schwimmbad in Deutschland seit ca. 1925. Öffentliche Bäder wurden und werden als Bestandteil der Daseinsvorsorge gesehen und stehen in einer Reihe mit der Versorgung durch Krankenhäuser, öffentlichen Nahverkehr, Wasser- und Elektrizität. Der Diskussion um die Ausstattung der Bäder und damit der Frage, wie die Baugattung dem an sie gestellten inhaltlichen Anspruch gerecht werden kann, folgte stets eine Diskussion über die Architektur der Bauten – sowohl als Hallen-, wie auch als Freibäder.

Um zu untersuchen, wie Politik und Gesellschaft die Architektur beeinflusst hat, sollen exemplarische Debatten zum Schwimmbadbau analysiert, Architekturwettbewerbe untersucht und markante Beispiele des Bäderbaus aus verschiedenen Epochen bis in die Jetztzeit dargestellt und diskutiert werden. Es sollen die großen Entwicklungslinien in der Bäderarchitektur nachgezeichnet und am Ende versucht werden die Frage zu beantworten, ob das Schwimmbad der Daseinsvorsorge mit seinem demokratischen Anspruch, für alle gleichermaßen da zu sein, ein gebautes Ideal oder ein Mythos ist.

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Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
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