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TU Berlin

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Kommende Veranstaltungen

Sommersemester 2018 – Forum Kunst und Markt

Lupe

 

Im Sommersemester 2018 wird die Vortragsreihe Forum Kunst und Markt fortgesetzt. Wir laden herzlich zu den folgenden Terminen ein:

Montag, 23.04.2018
Dr. Elisabeth Furtwängler, Berlin
Repertorium zum französischen Kunstmarkt während der deutschen Besatzung: 
Kooperationsprojekt Berlin / Paris

Montag, 28.05.2018
Dr. Meike Hopp, München / Sophie Kriegenhofer M.A., München
„Museum progressing rapidly”: Der Kunsthändler Julius Böhler (1883-1966), der amerikanische Kunstmarkt und das Ringling Museum of Art in Florida

Montag, 25.06.2018
Prof. Dr. Sophie Raux, Lyon
Mapping and 3D Visualization of European markets:
Gersaint, Watteau and the Pont Notre Dame in the early 18th Century

Montag, 09.07.2018
Prof. Dr. Rainer Stamm, Oldenburg
Französische und deutsche Avantgarde in Berlin.
Otto Feldmanns ‚Neue Galerie‘ 1913/14

 

Beginn, wenn nicht anders angegeben, ist jeweils um 18:15, im Raum A 111, Architekturgebäude der TU, Straße des 17. Juni 150/152, 10623 Berlin. Die Abstracts sind in der jeweiligen Vortragssprache wiedergegeben.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Sommersemester 2018 – Ringvorlesung: Techniken des Displacements in künstlerischer und kuratorischer Praxis

Lupe

 Von surrealistischen Collagen als Ensembles von ‘verorteten’ Objekten bis hin zur letztjährigen Verlagerung der documenta14 von Kassel nach Athen, bilden Formen des Displacements eine prägende Strategie künstlerischer und kuratorischer Praxis. Die ‚Entortung’ (dem englischen Begriff folgend) von Zeichen, Gegenständen, Praktiken oder Strukturen von einem Kontext hin zu einem anderen initiiert Verwandlungsprozesse und stürzt institutionelle Hierarchien um. Seit den 1990er Jahren wird jedoch innerhalb der Kunstwelt ‚Entortung’ zunehmend im Sinne der politischen Vertreibung thematisiert. Zahlreiche künstlerische und kuratorische Projekte setzten sich mit der gewalttätigen ‚Entortung’ von Menschen auseinander und reflektieren politische Realität: durch Krieg, Verfolgung oder Diskriminierung vertriebene Personen, seien es Geflüchtete, Asylsuchende und politische Gefangene oder indigene Völker in Rahmen der Kolonialexpansion. Ähnlich intensiv wird die Auseinandersetzung mit der Verlagerung von Kulturgütern (weit über den nationalsozialistischen Kunstraub hinaus) und der Frage der kulturellen Enteignung.

Die Vortagsreihe widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Displacement als künstlerische Strategie und Strategien der ästhetischen Vermittlung von historischen Displacement-Prozessen. Wie prägen die Erfahrungen von Flucht, Exil und Enteignung, und die damit verbundene Thematisierung von menschlichen Elend, konzeptuelle, technische und ethische Voraussetzungen der Arbeit von Künstler*innen und Kuratoren*innen? Welche Medien, Verfahren und Formate werden verwendet, um die gewaltsame Verlagerung von Menschen und Objekten zu reflektieren? Neben den etablierten dokumentarischen Ansätzen, tauchen vor allem Formen des Transitorischen und der Beweglichkeit auf: Performancekunst und partizipative Projekte, digitale Filme und Fotografie. Digitale Bilder können vielleicht, dank ihrer Fähigkeit zu wandern, entwurzelt und manipuliert zu werden, besonders privilegierte Mittel sein, um über den Zustand des Exils nachzudenken.

Im Rahmen der Ringvorlesung Kunst und Technik im Sommersemester 2017, untersuchen Künstler und Kuratoren, Historiker und Theoretiker Displacement als Potenzial und Herausforderung der künstlerischen und kuratorischen Praxis.

Konzept und Organisation: Prof. Dr. Eleonora Vratskidou 

Termine und weitere Informationen zur Ringvorlesung

Zusatzinformationen / Extras

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Adresse

Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin

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