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TU Berlin

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Ringvorlesung Kunst und Technik

Wissen auf Wanderschaft - Künstlerische Techniken im Transfer

Technisches Wissen, das für die Herstellung von Kunst- und Gebrauchsobjekten erforderlich ist, wird und wurde oft geheim gehalten. Die Vorträge in dieser Reihe beleuchten transkulturelle Weitergaben von Techniken, Aneignungsprozesse und vormoderne "Leaks".

 

Konzept & Organisation: Isabelle Dolezalek

Vorlesungssaal A 053

Hier finden Sie das Programm zum Download. (PDF, 1,8 MB)

 

 

 

Mündliche Rücksprache als Prüfungsleistung

Die Termine für die mündliche Rücksprache zur Ringvorlesung (Anrechnung in den Modulen BA KulT Kuwi 4 / MA Kuwi 5) werden am Montag, 13.02. und Freitag, 17.02.2017 von 12 bis 14 Uhr stattfinden.

Eine Anmeldung über das Sekretariat von Frau Wolff wird erbeten.

Aktueller Vortrag

01 | 02 | 2017 - Markus Mock: Von Paris in die Welt? Zur Technik, Herkunft und Verbreitung des Silbergelbs in der mittelalterlichen Glasmalerei

Lupe

Mit der Einführung des Silbergelbs, einem Gemenge aus gepulvertem Silber und Lehm oder Ocker, erlebte die Glasmalerei um 1300 eine Revolution. Neben dem Schwarzlot, der einzigen bis dahin verwendeten Malfarbe, war es nun möglich, nachträglich auf farblosem Glas – je nach Stärke der Mischung, Hitze des Ofens und Dauer des erneuten Brandes – transparente, zitronengelb schimmernde bis dunkle, feurig leuchtende Flächen zu erzeugen. Die Vorlesung stellt nicht nur die Technik des Schwefelsilbers vor, sondern nimmt auch die vermutete Herkunft der „königlichen“ Malfarbe aus dem islamischen, fatimidischen Raum und ihre von Paris ausgehende europaweite Verbreitung im 14. Jahrhundert in den Blick.

Vergangene Vorträge

11 | 01 | 2017 - Joanna Olchawa: Bronzeguss in Bewegung. Zur Verbreitung des Wissens zur Herstellung von Bronzewerken im Mittelalter

Lupe

Seit nahezu 6500 Jahren nehmen in bemerkenswert vielen Kulturen Bronzewerke eine herausragende Stellung ein. Die Verfahren zur Herstellung einer geeigneten Kupferlegierung sowie des komplexen Gusses erfahren zwar große Bewunderung, sind aber nicht exklusiv. Vielmehr hat es den Anschein, als wäre jenes Wissen allgegenwärtig, so dass sich Transferleistungen nur schwerlich nachvollziehen lassen. Mit einem dezidierten Blick auf eine kleinere Zeitspanne (Hochmittelalter) und Region (nördlich der Alpen) lassen sich jedoch innovative Tendenzen aufspüren. Durch ihre Aufnahme in das berühmte Techniktraktat, die Schedula diversarum artium, erfahren sie eine zusätzliche Verbreitung weit über die Grenzen des Heiligen Römischen Reichs hinaus. Die „Wanderung“ des praktischen und theoretischen Wissens wird im Vortrag anhand archäologischer Funde sowie objektorientierter Beobachtungen nachgezeichnet.

02 | 11 | 2016 - Juliane von Fircks: Goldstoffe in Asien und Europa – Textile Techniken im Transfer

Lupe

An den Höfen Europas galten Goldstoffe bis in die Barockzeit hinein als die kostbarsten aller Gewebe. Die Kunst, Goldfäden herzustellen, wurde während des Mittelalters einerseits in China und andererseits im Vorderen Orient entwickelt. Entscheidend sind dabei unterschiedliche Trägermaterialien – Papier, Leder oder tierische Darmhaut – auf die das Gold aufgebracht wurde. Die Vorlesung beleuchtet den Zusammenhang von Material, Technik und ästhetischer Erscheinung solcher mit Goldfäden gewebter Stoffe. Sie zeigt ferner, wie sich die italienischen Seidenweber des 14. Jahrhunderts die technischen Errungenschaften des Ostens zu Eigen machten. Davon ausgehend, soll schließlich die Wirkungsästhetik und soziale Funktion von hochpreisigen Goldstoffen im Europa des 15. und 16. Jahrhunderts untersucht werden.   

23 | 11 | 2016 - Ching-Ling Wang: Some Thoughts on Aspects of the “Making” of Chinese Porcelain

Lupe

This lecture is focussed on the making of porcelain in China, through the technical aspects, the speaker will discuss the manufactural process, certain types of technical exchanges, such as: blue and white, painted enamel … etc., and the restoration techniques, as well as the forms and style of in broader social & transcultural contexts.

07 | 12 | 2016 - Sophia Vassilopoulou: Spuren verfolgen. Lüsterkeramikobjekte und Technik im Transfer

Lupe

Lüsterkeramik galt aufgrund ihrer äußerst aufwendigen Herstellung als Luxusprodukt. Das Verfahren, wodurch die Gegenstände eine schimmernde Oberfläche bekamen, die an Gold und edlen Metallen erinnerte, blieb lange geheim. Entwickelt wurde Lüsterkeramik erstmals im 8. Jahrhundert im heutigen Irak. Danach wechselten die Herstellungszentren zwischen Mittelmeerraum und dem Iran. In der Vorlesung wird dem Transfer der Technik - und der Objekte - auf die Spur gegangen.

Allgemeine Informationen

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