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TU Berlin

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Revisionen der Nachkriegsmoderne

Vortragsreihe an der Neuen Nationalgalerie Berlin, gefördert durch die Ferdinand-Möller Stiftung; in Kooperation mit der TU Berlin

29. Mai - 31. Juli 2012

Nach 1945. Revisionen der Nachkriegsmoderne
Wirtschaftswunder und Bau der Mauer, Kuba-Krise und Vietnam-Krieg, Sputnik und Apollo, Kennedy und Mao – schroffe Kontraste und harte Fronten prägten die Jahre zwischen 1945 und 1968. Dies gilt nicht weniger für die Kunst dieser Zeit: Abstraktion versus Figuration, die Verwendung neuer Materialien im Gegensatz zur klassischen Malerei, Konsumkritik und Kommerzialisierung. Gegensätze und Gleichzeitigkeiten: Welches Bild machen wir uns von der Nachkriegsmoderne? Welche „Hauptwege“ (Werner Hofmann) führen durch die Kunst nach 1945 – und welche Nebenwege sind zu beschreiten? Wie lässt sich die Fülle ihrer Stile und Kunstformen, ihrer Materialien und Programmatiken – gerade auch vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklungen – sinnvoll fassen? Und wie lässt sich die Kunst nach 1945 jenseits einer etablierten Kunstgeschichte und von starren Epocheneinteilungen befreit begreifen?

Die Neue Nationalgalerie nimmt ihre Präsentation „Der geteilte Himmel. 1945-1968. Die Sammlung“ zum Anlass, in einer Vortragsreihe auf die Kunst nach 1945 zurück zu blicken. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind eingeladen, zentrale Aspekte der Nachkriegsmoderne aus heutiger Perspektive zu betrachten und die bisherige Geschichtsschreibung der Kunst zwischen dem Ende des Zweiten Weltkriegs und den gesellschaftlichen Umbrüchen der Sechziger Jahre grundlegend auf ihre Tragfähigkeit hin zu befragen.


Vorträge
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Dienstag, 29.Mai 2012
Im Schatten – Figuration nach 1945 zwischen Kontinuität und Neuanfang
Referent: Prof. Dr. Olaf Peters, Universität Halle-Wittenberg

Dienstag, 26. Juni 2012
„Weltsprache Abstraktion“ — eine Kunst der Freiheit?
Referent: Prof. Dr. Christoph Zuschlag, Universität Koblenz-Landau

Dienstag, 31. Juli 2012
Neue Materialitäten – Offenheit als Prinzip
Referentin: Prof. Dr. Nike Bätzner, Kunsthochschule Halle

Die Vortragsreihe wird bis Dezember 2012 mit Themen zu Happening und Performance, Kunst und Massenmedien, Minimal Art, Licht und Bewegung ebenso wie Aktivismus und Partizipation fortgesetzt. Ab 2013 ist eine zweite Staffel zur „Kunst nach 1968“ geplant.

Vorträge
jeweils dienstags, 18:15 Uhr
Neue Nationalgalerie
Eintritt frei.

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Adresse

Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin

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