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TU Berlin

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Munch – Vigeland – Przybyszewski

Lupe


…und der multimediale europäische Kulturtransfer im 19./20. Jh.


Vortrag unserer Gastwissenschaftlerin Dr. Lidia Gluchowska (Universität Zielona Góra, DAAD Stipendiatin an der TU Berlin)
 
Der Vortrag beginnt am Mittwoch, den 15. Januar 2014, um 18:00 Uhr (c.t.) im Hörsaal A 053 des Architekturgebäudes der Technischen Universität Berlin, Straße des 17. Juni 150/152, in 10623 Berlin.



Anbei finden Sie sowohl Information über die Referentin und den Vortrag als auch eine virtuelle Version des Plakates zu dieser Veranstaltung.

Lidia Gluchowska ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Visuelle Künste der Universität Zielona Góra/ Polen. Nach dem Studium in Warschau promovierte sie 2007 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Zu den wichtigsten Schwerpunkten ihrer Forschung gehören die Geschichte und Theorie der Kunst in Ostmitteleuropa im 19. und 20. Jh. sowie die Berührungspunkte von Bild und Wort. Sie organisierte internationale Ausstellungen und Konferenzen zur Avantgarde und Moderne in Deutschland, Polen, Schweden und Großbritannien. Ihre Publikationen wurden vom Polnischen Kunsthistorikerverband ausgezeichnet. 2012/2013 war sie Munch-and-Vigeland-

Stipendiatin der Stadt Oslo. Derzeit arbeitet sie an ihre Habilitationsschrift an der Fakultät für Geistes- und Kulturwissenschaften der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.

 
Munch – Vigeland – Przybyszewski und der multimediale europäische Kulturtransfer im 19./20. Jh.

Schon zu Lebzeiten zur Legende geworden, genoss der deutsch-polnische Schriftsteller Stanisław Przybyszewski als „König der Boheme“ auf internationaler Ebene einen unumstrittenen Ruhm. Die von ihm herausgegebene Monographie "Das Werk des Edvard Munch" steht am Anfang der Munch-Forschung und gilt als richtungsweisend für die Theorie des Expressionismus. Vom Beginn seiner Aktivitäten im Berliner Kreis „Zum Schwarzen Ferkel“ 1894 an, bis zu seinem Tod im Jahr 1927 trug Przybyszewski erfolgreich als Kunsttheoretiker, Impressario und charismatische Persönlichkeit zur Popularisierung des Werks Edvard Munchs, Gustav Vigelands und anderer Künstler von Skandinavien bis zum Balkan bei. Seine diesen Künstlern gewidmeten Essays dienten samt Reproduktionsgraphiken, Photographien und Ausstellungsinitiativen als Mittel des sprachen-, grenzen- und medienübergreifenden Kulturtransfers im internationalen Universum der Kunstzeitschriften sowie im Netzwerk der Kunstschaffenden, Literaten, Galeristen und Sammler. Der Vortrag bietet einen Einblick in dieses bisher wenig erforschtes Kapitel der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte.

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Adresse

Technische Universität Berlin
Institut für Kunstwissenschaft
und Historische Urbanistik
Sekr. A 56
Fachgebiet Kunstgeschichte
Straße des 17.Juni 150/52
D-10623 Berlin

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